Wasserreiche Fahrradroute über Krammer, Zijpe und die Krabbenkreek
Sint-Annaland, Bruinisse, Sint Philipsland
Es ist heute kaum noch vorstellbar, aber bis ins 7. Jahrhundert nach Christus war es der belgische Fluss die Schelde der in das mündete was wir heute als Oosterschelde kennen. Dieser war bis ins Mittelalter nicht mehr als ein relativ schmaler Flussarm. Durch Abtragung des Landes und den anhaltenden Einfluss von Sturmfluten aus der Nordsee wurde die Oosterschelde langsam aber sicher breiter und mächtiger.
Der Mensch ließ sich jedoch nicht kampflos verdrängen. Zum Schutz von Dörfern und Weilern wurden Deiche angelegt und Polder eingepoldert. Lange Zeit erwies sich dies als ausreichend um der vorrückenden See Einhalt zu gebieten.
Dennoch hatte die Nordsee immer einen großen Einfluss auf das Leben der Seeländer. Die Sturmflutkatastrophe von 1953 bildete den Wendepunkt. Diese Katastrophe führte zum Bau der Deltawerke, gedacht um die Nordsee größtenteils von den Binnengewässern abzuschließen. Nur bei schweren Stürmen schließen die Sturmflutwehre; die Gezeitenwirkung ist dadurch in begrenztem Maße erhalten geblieben.
Die Krammer, im nördlichsten Teil der Oosterschelde, und die Krabbenkreek sind über die Zijpe miteinander verbunden. Diese Gewässer sind Teil einer stark befahrenen Schifffahrtsroute zwischen Rotterdam, Terneuzen und Gent.
Eine absolute Empfehlung ist der 33 Meter hohe Aussichtsturm mitten in der Krammer, auf dem Philipsdam. Dieser Damm bildet die Trennung zwischen dem Süßwasser des Volkerak und dem Salzwasser der Oosterschelde. Auch der Grevelingendam ist Teil dieses ausgeklügelten wasserbaulichen Systems.
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