Vughtse Lunetten
Vughtse Lunetten

Vughtse Lunetten - Vught

N 51.656394050144 / E 5.2684457866531

Die Vughtse Lunetten sind eine Reihe von Erdwerken aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die zwischen 1844 und 1848 im Auftrag von König Wilhelm II. errichtet wurden. Sie dienten dem Schutz von ’s-Hertogenbosch nach der Belgischen Revolution, als die Südgrenze der Niederlande verwundbar geworden war. Die acht Lunetten lagen bogenförmig um Vught und sollten Feinde auf Abstand halten und eine flexible Verteidigung ermöglichen.

Obwohl die Lunetten Teil eines durchdachten militärischen Systems mit Gräben und Überschwemmungsgebieten waren, wurden sie durch die rasante Entwicklung moderner Artillerie schnell überholt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verloren sie ihre militärische Funktion, und 1920 wurde die Verteidigungslinie offiziell aufgehoben. Dennoch sind die Strukturen bis heute weitgehend im Landschaftsbild erhalten geblieben.

Während des Zweiten Weltkriegs erhielten die Lunetten eine tragische Bedeutung durch ihre Nähe zum Lager Vught; bei Lunet II fanden Hinrichtungen von Widerstandskämpfern statt. Heute sind die verbliebenen Lunetten geschützte Denkmäler und Teil der Zuiderwaterlinie. Sie bilden heute eine besondere Kombination aus Naturgebiet, historischem Erbe und Gedenkstätte.

Vughtse Lunetten

Vughtse Lunetten
Heiweg 1
5263 GG Vught

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