Der Spaarndammer Deich bildete jahrhundertelang die Nordgrenze des Gebiets von Rijnland und schützte das Land vor dem Wasser des IJ. Die Instandhaltung erfolgte auf mittelalterliche Weise, wobei die Anwohner, die entlang des Deichs wohnten, dafür verantwortlich waren. Dieses System wurde bis zum Ende des 16. Jahrhunderts angewendet. Der Deich musste jedoch wegen Bodensenkung und steigender Wasserstände im IJ immer höher und stärker werden, wodurch es für die Anwohner immer schwieriger wurde, ihn gut zu unterhalten. Deichbrüche kamen daher regelmäßig vor.
1593 kam der Spaarndammer Deich vollständig unter die Verwaltung von Rijnland. Seit 1675 ist der Deich nicht mehr gebrochen. Durch den Bau des Noordzeekanaal verlor er seine wasserabweisende Funktion, da der Deich nun mitten im Land lag. Einige Abschnitte dienten noch als Wasserabwehr entlang der Seitenkanäle. Infolge des Gesetzes über die Wasserabwehr von 1996 wurde der Spaarndammer Deich wieder zu einer primären Wasserabwehr.
17. Spaarndammer Deich
Spaarndammerdijk
1165 MX
Halfweg
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